Mit dem Atömchenspiel die Wasserangst nehmen

Das Atömchenspiel eignet sich hervorragend als Aufwärmübung vor dem Training oder aber auch als Abschlussspiel.

Ungezwungen im Wasser spielen und toben – das sollten Kinder im Wasser genauso wie an Land. Trotzdem gibt es noch immer genügend Kinder, die eine Schwimmhalle noch nie von innen gesehen haben. Die Angst vor Spritzwasser oder gar dem Ertrinken ist daher sehr groß. Mit viel Geduld und in kleinen Schritten müssen wir diese Kinder vorsichtig heranführen.

Dazu eignet sich dieser Kartensatz besonders. Das Atömchenspiel ist für das Kinderbecken geeignet, wo die Kinder noch Bodenkontakt haben. Die Gruppengröße sollte zwischen 10 und 30 Kinder betragen. Sollten es weniger Kinder sein, legen Sie die höheren Zahlenkarten beiseite. Bitte beachten Sie, dass auf jeden Fall jemand am Beckenrand als Aufsicht bereitgestellt wird.

Der Spielablauf ist einfach: Alle Kinder laufen oder schwimmen im Becken durcheinander. Falls es Ihnen möglich ist, sollten Helfer ebenfalls herumlaufen und Freunde auseinanderbtingen, damit sich die Kinder schön verteilen.

Rufen Sie dann eine Zahl entsprechen der ersten Karte auf. Sollte es z. B. die Zahl 3 sein, so müssen sich entsprechende Gruppen mit jeweils 3 Kinder bilden. Kinder, die übrig bleiben, müssen zuschauen oder können als Hilfe eingespannt werden. Vergeben Sie Punkte für die Gruppen, die sich als Erstes gebildet haben, dann bekommt das Spiel auch mehr Schwung.

Lesen Sie laut die Aufgabe vor, hier in dem Beispiel lautet sie: „Aufstellung hintereinander: Der letzte läuft nach vorne und stellt sich vorne an!“

Beim ersten Mal ist es meistens notwendig, dass jemand von Gruppe zu Gruppe geht und die Karte kurz in die Runde zeigt. Meist sehen aber auch schon die Nachbargruppen, was zu tun ist und setzen sich in Bewegung. Die Kinder werden erstaunlich viel Spaß bekommen, vor allem, wenn sie Punkte bekommen für richtiges bzw. schnelles Umsetzen.

Sobald die Gruppen der Reihe nach inspiziert worden sind, laufen oder schwimmen sie wieder durcheinander. Eine neue Zahl bringt eine neue Zusammenstellung, sodass nicht immer die gleichen Kinder zusammen sind.

Gehen Sie so jede Zahl einmal durch. Bei höheren Zahlen muss mehr Zeit eingeplant werden.

 

Die Karten „Beliebig viele Kinder – 1“ und „2“ sind für alle Kinder gedacht.

Nummer 1 ist besonders in der ersten Schwimmstunde angebracht, da das Kind selbst entscheiden kann, wie stark die anderen spritzen sollen. Ein einfacher Tauchring symbolisiert das Lenkrad, sodass das Kind sich in einer „Waschstraße“ befindet. Nacheinander laufen die Kinder durch die Gasse, die von den Mitspielern gebildet wird.

Die Karte „Beliebig viele Kinder – 2“ ist auf der einen Seite etwas schwierig, auf der anderen macht sie richtig Spaß! Auch hier stellen sich die Kinder gegenüber auf, sodass es eine Gasse gibt. Das Kind am Kopf beginnt: Es legt sich auf den Bauch oder den Rücken und lässt sich so durch die Gasse schieben. Am Ende stellt es sich auf einer Seite hin und hilft mit, bis alle Kinder durchgereicht wurden.

Ängstliche Kinder können sich ein Brett vor dem Bauch halten oder mit einer Pool-Nudel durchgezogen werden.

 

Wenn das Atömchenspiel mehrfach gespielt oder einzelne Übungen vorher besprochen wurden, wissen die Kinder schnell, wenn Sie rufen: „2 Kinder – Wasserpumpe!“ was genau damit gemeint ist – und der reibungslose Ablauf ist gegeben!

Hier können Sie das Special „Schwimmen lernen 7: Atömchenspiel“ beziehen.

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