Tipps und Tricks, die man beim Springen vom Beckenrand beachten sollte

Um den Kopfsprung zu lernen, sollten dem Kind Wasserspritzer nichts mehr ausmachen und die Wassergewöhnung abgeschlossen sein. Es darf keine Angst vor tiefem Wasser haben und weitgehend schwimmen und tauchen können. Für einen guten Kopfsprung ist es besonders wichtig, dass sich das Kind streckt, daher zielen viele Übungen genau darauf ab. Sobald der Kopfsprung am Beckenrand geübt wird, ist eine Wassertiefe von 1,80 Metern zwingend erforderlich.

Gerade beim Springen bedarf es besonderer Vorkehrungen. Meist ist nur ein Kind beschäftigt, während die anderen warten müssen. Das verleitet sie oftmals zu Dummheiten, es wird geschubst, von hinten gedrängt oder sogar der Vordermann ins Wasser gestoßen. Abhilfe schaffen Reifen, Brett oder Pool-Nudel, welche im Abstand zum springenden Kind gelegt werden.

Achten Sie darauf, dass die Kinder nicht auskühlen, während sie darauf warten, ins Wasser zu springen. Deshalb sollte die Gruppe nicht zu groß sein und zügig hintereinander gesprungen werden. Natürlich muss auch der Abstand zum gesprungenen Kind gewahrt sein. Bringen Sie daher bei kleineren Kindern eine Markierung an der Wand oder der Leine an. Sobald diese überschritten ist, darf das nächste Kind springen.

Kombinieren Sie Springen und Schwimmen. Auch dadurch verhindern Sie das Auskühlen.

Grundsätzlich sollte der Fußsprung weit ins Becken hinein erfolgen, um der Gefahr entgegenzuwirken, sich an der Beckenkante zu verletzen. Daher stehen Übungen im Vordergrund, die das Weitspringen fördern. Doch achten Sie bitte darauf, dass das Kind keinen Anlauf nimmt, denn auch auf nur einem Meter kann es ausrutschen und sich verletzen.

Bei Partnerübungen könnte das Kind im Wasser schnell frieren. Daher sollte der Wechsel zügig vonstatten gehen. Das im Wasser stehende Kind muss Bodenkontakt haben oder sich an einer Leine oder der Wand festhalten können. Auch ein Brett oder eine Pool-Nudel kann an dieser Stelle hilfreich sein.

Pool-Nudeln sind flexibel und daher bestens geeignet für einen Sprung ins Wasser. Sie geben dem Kind Sicherheit, da es sich nach dem Sprung daran festhalten kann. Mit ihr oder einem Brett überwindet es schnell die Angst vor dem Springen. Das Untertauchen ist beim Springen und Schwimmen wichtig – es sollte so bald wie möglich geübt werden.

Tipps, um den Kopfsprung und die dazugehörige Streckung von Grund auf zu lernen, erhalten Sie hier.

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